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  • Du willst wissen:

    • Wie es tief unter der Erde aussieht?
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    • tief unter die Erde...
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  • Du willst endlich wissen was ein Streb ist?
  • Oder eine Walze, ein Hobel, eine Einschienhängebahn???

Dann bist du hier genau richtig.

Hier findest du alles zum Thema Steinkohlenbergbau, Bergbau und Kohle:

 

  • Bergbau in 3D
  • Bilder der längsten Menschenkette in der Geschichte der BRD
  • Bilder der demonstrierenden Bergleute im Ruhrgebiet
  • Bildergalerien mit interessanten alten und modernen Aufnahmen
  • Videos
  • u.v.m.

 

Geschichten vom Pütt

  • Russen heben Füsse nicht

    Staubaufwirbelung durch Russen…

    StaubaufwirbelungBetrifft: Eingabe des Bermanns Otto Steckel an die Bergbau-Berufsgenossenschaft, Bochum. Bei der Verhandlung am 23.2.45, welche die in dem Schreiben gemeldeten Mängel zum Gegenstand hatte, waren zugegen:

    Herr Erster Bergrat Isselstein,
    Herr Bergwerksdirektor Quentin,
    Herr Grubeninspektor Schäfer,
    Herr Betriebsführer Strieter und
    Herr Betriebsobmann Fromme.

    Steckel gibt zu, daß die Staubaufwirbelung so groß nicht gewesen sei und nur durch die Russen verursacht werden, die ihre Füße nicht richtig aufheben. Es handelt sich nicht um Kohlenstaub. Ganz ließe sich die Staubablagerung schon durch das Einstauben selbst auch nicht vermeiden. Seine eingereichte Beschwerde hat er weder dem Betriebsführer noch dem Betriebsobmann vorgetragen. Sachlich ist die Beschwerde falsch und war eine Anschuldigung, die Steckel nicht aufrechterhalten konnte. Steckel entschuldigte sich bei dem Grubeninspektor und Betriebsführer und bat um völlige Beilegung der Angelegenheit und Herstellung des offenen persönlichen Verhältnisses. Die Verhandlung wurde damit geschlossen, daß Steckel aber nicht den Eindruck haben sollte, daß seine Absicht, im Betrieb durch Verbesserungsvorschläge mitzuarbeiten, nicht anerkennt würde, sondern daß Mitarbeiter immer erwünscht seien. Haltlose Beschwerdebriefe jedoch führten nicht zum Erfolg.

    Verhandelt am 23.2.1945.
    Steckel zur Kenntnisnahme und Unterschrift vorgelegt.
    Zeche Schlägel & Eisen, den 26.2.1945

    An das Bergamt
    Recklinghausen II
    in Recklinghausen

  • Der Bergmann August Bieth

    von der Zeche Geitling, Amt Blankenstein hat angezeigt:

    BethausDer Revierbeamte hätte ihm schon vor einigen Jahren das Vorbeten im Zechenhause aufgetragen, wofür ihm ein tägliche Zulage von Zwanzig (?) versprochen wurden. Fazit, er habe dieses treulich verrichtet, jedoch die Zulage nicht erhalten, und obwohl die Genannten aus Überzeugung für's gute Benehmen ihm solches bereitwillig geben wollten, Sie ihm doch vor einer der höheren Beamten abgeschlagen worden.
    Das Königlich Märkische Bergamt wird über die Lage dieser Sache hierdurch zum Bericht aufgefordert, meinersich den Selben zu äußern haben: ob die Zulagen den Bieth wirklich und wann, versprochen worden, und mit welchen Gründen Sie ihm antworten oder vorenthalten werden müßten.

    Dortmund 23. Juni 1820 Königlich Preusisches Westfälisches Oberbergamt

  • Einfahrtsgebet

    Dichter unbekannt

    Einfahrtsgebet

    Wir richten, eh’ wir niederfahren,
    Den Blick, oh Gott empor zu Dir.
    O woll uns, Herr, getreu bewahren,
    Laß wiederkehren uns nach hier.

    Schließ auf den Stollen Deiner Liebe,
    Den finsteren Schacht, in dem wir bauen.
    Schirm uns vor Ort und im Betriebe,
    Laß fromm und treu uns Dir vertrauen.

    Herr, segne Streben, Schacht und Stollen,
    Bewahre uns vor Flut und Brand.
    Herr, dem wir treu gehören wollen,
    Du hast die Welt in Deiner Hand.
  • Im Bergwerk gibt es Kobolde

    Dies behauptet jedenfalls der angesehene Wissenschaftler Georg Agriocola.

    BerggeistGEORG AGRICOLA , der eigentlich Georg Bauer hieß, gilt als Begründer der Mineralogie und der Bergbaukunde. Er gehört zu den wichtigsten Persönlichkeiten der Technik-Geschichte. Bis zum Ende des 18. Jahrhundert hatten seine Arbeiten absolute wissenschaftliche Gültigkeit.

    Agricola wurde am 24. März 1494 in Glauchau bei Chemnitz geboren. Mit 20 Jahren ging er an die Universität Leipzig, wo er Philosophie. Philologie und Theologie studierte. Mit 23 wurde er Lehrer in Zwickau. Ab 28 studierte er Medizin und Naturwissenschaften. Nach weiteren Stationen wurde er als 36jähriger ein berühmter Gelehrter der Bergbaukunde. Viermal war er für je ein Jahr Regierender Bürgermeister von Chemnitz. Als er am 21. November 1555 starb, wurde der Katholik nicht im protestantischen Chemniz, sondern in Zeitz beigesetzt.

    De re metallica libri XII - Zwölf Bücher vom Berg- und Hüttenwesen - dies ist das große Vermächtnis von Georg Agricola für den Bergbau und die Wissenschaftsgeschichte. Er verfaßte die Bücher als großer Gelehrter seiner Zeit in lateinischer Sprache. Das Werk erschien 1556 ein Jahr nach seinem Tod, mit prachtvollen Initialen und Holzschnitten.

    Schon 1557 lag die erste Übersetzung ins Deutsche vor. Die zwölf Bücher handeln von allen Gebieten des Bergbaus, von den Werkzeugen der Bergleute bis zu den Aufgaben der Beamten.

    In einem weiteren Buch befaßt sich Agricola mit den "Lebewesen unter Tage". Der letzte Abschnitt ist den Geistern gewidmet:
    "Schließlich kann man noch zu den unter Tage lebenden Tieren oder, wie die Theologen sagen, zur Zahl der Wesen die Geister rechnen, die sich in manchen Gruben aufhalten. Es gibt zweierlei Arten. Die einen bieten einen wilden und schreckenerregenden Anblick und sind meist den Bergleuten unfreundlich und feindlich gesinnt. Dergestalt war einer zu Annaberg, der mehr als 12 Arbeiter in einer Rosenkranz genannten Grube durch seinen Hauch tötete Der Hauch entquoll seinem Rachen. Er soll einen langgestreckten Hals wie ein Pferd und wilde Augen besessen haben. Gleicher Art war auch der mit einer schwarzen Kutte bekleidete zu Schneeberg, der in der Grube St. Georg das Handwerkzeug vom Boden aufhob und nicht ohne körperliche Anstrengung in eine höhergelegene Strecke dieser einstmals silberreichsten Grube hinaufschaffte. Psellus, der sechs Arten von Geistern unterscheidet, sagt, daß diese Art schlimmer als die übrigen sei, da sie mit einer stärkeren festen Hülle umkleidet sind. Manche Philosophen halten diese und ähnliche Geister, welche schädlich und vor Natur boshaft sind, für dumm und ohne Vernunft.

    Es gibt aber auch gute Geister, die manche in Deutschland, wie die Griechen, Kobolde nennen, weil sie Menschen nachahmen. Denn in lauter Fröhlichkeit kichern sie und tun so, als ob sie viele Dinge verrichteten. während sie tatsächlich nichts ausführen. Manche nennen sie auch Bergmännchen; sie besitzen die Gestalt eines Zwerges und sind nur drei Spannen lang. Sie sehen greisenalt aus und sind bekleidet wie die Bergleute, d.h. mit einem zusammengebundenen Kittel und mit einem um die Schenkel herabhängenden Bergleder. Sie pflegen den Bergleuten keinen Schaden zuzufügen, sondern treiben sich in Schächten und Stollen herum. Und obwohl sie eigentlich nichts schaffen, tun sie doch so, als ob sie sich in jeder Art Arbeit üben wollten, d. h. sie graben Gänge. füllen das Ausgegrabene in Gefäße und drehen den Förderhaspel. Manchmal necken sie die Arbeiter mit Goldkörnern, tun ihnen aber nur ganz selten etwas zuleide. Sie verletzen auch niemanden, wenn man sie nicht vorher ausgelacht oder durch Schimpfworte gereizt. hat. Sie sind daher ähnlich den guten Geistern, die nur selten dem Menschen erscheinen, die aber täglich einen Teil der Hausarbeit verrichten und das Vieh versorgen. Diesen haben die Deutschen, da sie uns Gutes tun, von menschlicher Art sind oder mindestens als Freunde auftreten, den Namen "Guttel" beigelegt; von den "Trullen genannten, welche sowohl weiblichen wie männlichen Geschlechtes zu sein scheinen, wird berichtet, daß sie bei manchen Völkern, namentlich aber bei den Skandinaviern, für Dienstleistungen gehalten werden. Die Berggeister arbeiten am liebsten in Gruben, in denen Metalle gewonnen werden oder in denen Hoffnung besteht, daß solche gefunden werden. Deshalb lassen sich die Bergleute durch sie auch nicht abschrecken. sondern betrachten sie als ein gutes Anzeichen, sind fröhlichen Mutes und arbeiten um so fleißiger weiter."

    Quelle: AV Magazin 3/94 

  • Wecker für Bergleute

    Auszug aus einem Brief an das Wirtschaftsamt Recklinghausen vom 13.01.1946: Versorgung der Bergleute mit Mangelwaren

    Wecker für BergleuteWecker für Bergleute sind bei dem Wechsel der Schichtzeiten, wodurch eine Gewöhnung an eine bestimmte Zeit des Aufstehens-, wie in anderen Berufen, fortfällt, notwendig, um Verspätungen bei Schichtanfang zu vermeiden. Es ist ein unhaltbarer Zustand, daß Bergleute in der Nachbarschaft die Uhrzeit erfragen müssen, wie es jetzt schon häufig vorkommt, weil keine Uhren mehr vorhanden sind.
    Falls diese Ausführungen nicht genügen, um die unbedingt erforderliche Behebung des Fehlens der angeführten Mangelwaren zu erklären, wird eine Grubenfahrt einen verantwortlichen Herren des Wirtschaftsamtes mit einem Vertreter der Bergbehörde an einem zu vereinbarenden Tage vorgeschlagen.

  • Grubenpferd Tobias

    Die letzte Schicht

    Reviersteiger Heinrich Rawers, hier Rechts im Bild, brachte am 22.Juni 1966 das letzte Grubenpferd, das auf den Namen "Tobias" hört, ans Tageslicht. Mit dabei, Stallbursche Konrad Schulke.

    Der Auftrag war ganz klar. Tobias sollte zu Tage. Aber nicht pfundweise.... Das war das Problem für Reviersteiger Heinrich Rawers. Er kannte Tobias ganz genau, schließlich hatte er es in den letzten zwölf Jahren an verschiedenen Betriebspunkten unter Tage eingesetzt. Auch öfters auf verschiedenen Sohlen.

    Das klappte auch immer ganz gut, bis auf den Tag als Tobias wieder eine Sohle höher gebraucht wurde. Mit Brot und Kaps wurde er auf den Korb gelockt. Die Klappspurlatte wurde hoch geklappt und Tobias ging ganz ruhig auf den Korb. War ja nicht das erste Mal. Ab und an ging's auch mal ganz nach oben, auf eine saftige Wiese, direkt neben Schacht 5. Heute ging's nur eine Sohle höher, aber das sollte vorerst das letzte Mal sein.

    "Unvorhergesehenes trifft sie alle..", so steht's schon in der Bibel. Diesmal traf es Tobias. Es war ein Schlag aufs Hinterteil, den er nie vergaß. Die Klappspurlatte war nicht richtig fest und schoß mit voller Wucht auf Tobias Hinterteil. Durch den kräftigen Schlag auch noch nach vorne katapultiert, stieß sich der treue Zotte noch die Schnauze an der Spurlatte vor ihm. Der Schock saß fürs Leben. "Nie wieder auf'n Korb.." muß sich Tobias an diesem Tag geschworen haben. "Selbst Knebel konnten Tobias nicht dazu bewegen wieder auf den Korb zu gehen. Sobald er in Schachtnähe kam, hat er sich hingelegt und es war nichts mehr zu machen," erzählte Heinrich Rawers. "weder mit Brot noch mit Grünzeug."

    Aber jeder geht mal in Rente, und auch für Tobias kam die letzte Schicht. Am 22.6.1966 hieß es: "Tobias muß raus, aber nicht pfundweise." Auch dieser, nahezu unmögliche Auftrag wurde erfüllt. Als Bergmann ist man schließlich flexibel und Meister im Improvisieren. Ein Transportbehälter mußte her, aus der hauseigenen Schreinerei, 200x180x80cm, mit Rollen drunter. Mit Brot und Kaps in die Kiste gelockt, Klappen zu und fertig. In der Kiste hatte Tobias keine Zeit und Gelegenheit mehr sich zu wehren. Reviersteiger Rawers und Stallbursche Schulke haben gut lachen. Die nächsten vier Jahr verbringt Tobias in guter Pflege auf einem Kleinbauernhof.

  • Verschleiß an Grubenzeug

    Auszug aus einem Brief an das Wirtschaftsamt Recklinghausen vom 13.01.1946: Versorgung der Bergleute mit Mangelwaren

    Grubenzeug für BergleuteDer Verschleiß an Grubenzeug ist insbesondere bei den Bergleuten in Abbaubetrieben durch Kriechen und Rutschen besonders groß. Eine Ausbesserung verschlissenen Grubenzeugs ist praktisch unmöglich, da Nähgarn und Stoff zum Flicken fehlt und Zuteilungen seit langer Zeit nicht mehr erfolgen.
    In zerrissenem oder zerschlissenem Zustand kann die Grubenkleidung die Aufgabe als Schutz vor Verletzungen durch abspringende Gesteins- oder Kohlensplitter oder an scharfen vorspringeneden Kanten und Ecken und als Schutz gegen kalten Wetterzug bei den Arbeitern, die aus warmen Grubenteilen kommen, nicht mehr erfüllen.

  • Uhren für manche Bergleute

    Auszug aus einem Brief an das Wirtschaftsamt Recklinghausen vom 13.01.1946: Versorgung der Bergleute mit Mangelwaren

    Nach der Bergpolizeiverordnung für die Steinkohlenbergwerke vom 1.Mai 1935 ist für verschiedene Gruppen von Bergleuten bei ihrer Arbeit die Einhaltung zeitlich genau festgelegter Fristen vorgeschrieben (z.B. Schießberechtigte). Dazu werden Uhren benötigt.
    Ebenso sind Uhren für manche Bergleute aus sicherheitlichen und wirtschaftlichen Gründen erforderlich (z.B. Aufsichtspersonen, Förderleute). Ebenfalls ist an den verschiedensten Punkten des Betriebsablaufes in einem Steinkohlenbergwerk die Einhaltung bestimmter  Zeiten notwendig, um Stockungen des Arbeitsrhytmus zu vermeiden (Seilfahrt, Zugverkehr in den Hauptförderstrecken, Maschinenbetrieb usw.).


Vergiss nicht

deine Trinkpulle





Du wirst sie brauchen

Welcome to
Copper Hill by Marie Williams

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11.30 am - 2 pm

Daily Lunch

  • Soup of the Day with changing toppings
    4.50
  • Italian cornsalad with bacon and mustard vinaigrette
    5.80
  • Burrata in tomato sugo with oven baked bread
    6.90
  • Stuffed chicken with blanched spinach
    10.90
  • Slow-roasted duck with port wine sauce
    12.00
  • Salmon with spring potatoes and a seasonal salad
    11.00
  • Basil-citrus panna cotta on strawberry mirror
    4.90
7.30 am - 10.30 pm

Dinner Menu

  • Catch of the day sea scallops with a herb crust
    10.80
  • Stuffed cucumber with mint yoghurt
    10.20
  • Ibérico chops with garlic mashed potatoes
    24.00
  • Entrecôte, chocolate sauce and sautéed vegetables
    24.90
  • Spaghetti alle Vongole
    16.90
  • Grilled lobster with chimichurri butter
    27.90
  • Strawberry Tiramisu
    5.80

The Restaurant

Comfort food

The Williams family

Copper Hill

Nana's pies

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Schalker unter Tage

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Ebbe Sand

1999 - 2006 beim FC Schalke 04

Gerald Asamoah

1999 - 2010 beim FC Schalke 04

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